Mittwoch, 28. November 2012

Pannen war fleißig

 













Daher gibt es so einig Bücher, an denen ich mitgewirkt habe. Wie immer mit Stift und Pinsel. Bereits seit einigen Wochen im Buchhandel, finde ich endlich Zeit, sie hier kurz vorzustellen. Mein Besonderer Dank an dieser Stelle an den Fotografen und Atelierkollegen Frank Siemers, der nebenstehendes Foto gemacht hat. Hier geht´s zu seiner Homepage, unbedingt anschauen!
 

So, nun zu den Büchern, als da wären:



















„Schöne Bescherung“, oder „Warum sich das Rentier doch rentiert“, ein kleines Weihnachtbuch, erdacht und gedichtet von Andrea Schomburg, mit zahlreichen farbigen Acrylbildern von mir. Erschienen ist es bei arsEdition und kostet € 9.99.
Und wer es signiert haben möchte, kann es gerne auch bei mir bestellen.





 
















Nummer zwei heißt „Nur Mut“, von Claudia Croos-Müller, erschienen im Kösel Verlag.
Auch hier zieren meine Illustrationen die Übungen, mittels derer durch Körperhaltung zu größerem Selbstbewusstsein und auch Mut gefunden werden kann (mal stark vereinfacht ausgedrückt;). Das Schaf Oskar, das schon im Buch „Kopf hoch“ (ebenfalls Claudia Croos-Müller, Kösel Verlag) als Personal Trainer die Übungen begleitete, hat nun Unterstützung durch die Schafsdame Emily bekommen. Beide, darauf deutet die rege Nachfrage hin, erfreuen sich großer Beliebtheit. Neun Euro Neunundneunzig, mehr nicht.




 

















 Was noch?
„Ötzi“, von Andreas Venzke, erschienen im Arena Verlag. Ötzi, in der Rolle des Erzählers, plaudert von seinen vorgeschichtlichen Erinnerungen und beschreibt mit einiger Verwunderung die Vorgänge um seine Bergung und die Absonderlichkeiten dieser modernen Menschen. Ich gab dem Mann in diesem Buch zwei Gesichter, das haarige, 5.000 Jahre alte Gesicht und das etwas hagere Gesicht von heute. Die Cover-Illu ist übrigens nicht von mir.
















Grade frisch erschienen:
„Das tierische Orakel: Ein Buch der Antworten“ von Andy Leine im Fischer Taschenbuch Verlag.
Frage stellen, die Seiten des Buches flippen, Finger rein, Antwort lesen. Wer sich also fragt, ob er dieses Buch kaufen sollte, befrage einfach dieses Buch.
Was ich mit diesem Buch zu tun habe? Die insgesamt 142 s/w Zeichnungen aller möglichen Tierarten habe ich beigesteuert.


 
















Und:
Handbuch Traumakompetenz: Basiswissen für Therapie, Beratung und Pädagogik von Lydia Handtke und Hans-Joachim Göres, Jungfermann Verlag.
Ein sehr dickes, voller Traumakompetenz steckendes Buch mit einigen Fach- und Sach-Illustrationen von mir. Nicht so die Seerose auf dem Cover, die habe ich nicht gemalt. Das schöne an dem Beruf des Illustrators ist doch eindeutig, immer wieder mit vielen interessanten Themen konfrontiert zu werden. So auch hier geschehen. Und einen schönen Gruß an Lydia und Hans, die ich auf diesem Wege kennen lernen durfte.
 
Außen vor blieb ich bei einigen Büchern aus dem Hause Rowohlt, für die ich das Cover illustrieren durfte.
Hans Rath „Und Gott sprach: Wir müssen reden!“
Lars Steffens „Supermanfred“
Funny Wagner „George Clooney, Tante Renate und ich“
Funny Wagner und Carolin Birk „Garantiert wechselhaft“
Janne Mommsen „Omas Erdbeerparadies“
lauten die Titel, die alle dieses oder nächstes Jahr erscheinen.









So, nun habe ich aber genug geprahlt, glaube ich. Ich darf noch einmal darauf hinweisen, dass signierte Bücher direkt bei mir bestellt werden können. Ansonsten unterstützt Euren lokalen Buchhändler, damit der nicht, wie Thalia demnächst, Luxusreisen, Kinderspielzeug und Parfüms verkaufen muss ;)

Dienstag, 20. November 2012

Die Bremer Stadtmusikanten – weitere Termine

Es war eine gelungene Premiere. Das Publikum bestätigte das mit tosendendem Applaus.
Aber natürlich wird es noch weitere Aufführungen geben, auf die ich weiter unten gerne hinweisen möchte.















Nächtliches Premieren-Endspurtchaos im Atelier.






































Kleine Leinwand – große Wirkung.
Darunter (v.l.n.r.): Der Autor Jens Wonneberger,
die Organistin Christiane Hrasky, der Illustrator Kai Pannen und der Erzähler Hans-Christoph Michel. Alle etwas im Dunklen, aber glücklich. 















Mein Büchertisch.


Und hier die Termine der Vorstellungen im Dezember.

03. Dez. 12        10.00 Uhr    Paulus-Kirche
06. Dez. 12        09.30 Uhr    Paul-Gerhardt-Kirche
07. Dez. 12        09.30 Uhr    Paul-Gerhardt-Kirche
13. Dez. 12        09.30 Uhr    Paul-Gerhardt-Kirche
14. Dez. 12        16.00 Uhr    Paul-Gerhardt-Kirche
15. Dez. 12        16.00 Uhr    Paul-Gerhardt-Kirche
16. Dez. 12        10.00 Uhr    Paulus-Kirche

Paul-Gerhardt-Kirche, Bei der Paul-Gerhardt-Kirche 2 Ecke Bahrenfelder Steindamm
Paulus-Kirche, Bei der Paulus-Kirche 4, Nähe Kieler Straße

Kartenvorverkauf im Ticketcenter bei Buchhandlung Weiland im Mercado,
per Mail: post@theatermanufaktur.com

Dienstag, 6. November 2012

Die Bremer Stadtmusikanten















Für Menschen ab 4 Jahren

Zur Zeit arbeite ich an den animierten Illustrationen für die musikalische Lesung der Bremer Stadtmusikanten. Und ich glaube, das wird ein wirklich schönes Stück.
Allerdings stecke ich noch mitten in der Arbeit und ein Ende wäre nicht abzusehen, gäbe es nicht den Termin für die Premiere.

Und die ist am Samstag, den 17. November 2012 um 17 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche Bahrenfelder Steindamm, Ecke Bei der Paul-Gerhardt-Kirche in Hamburg.

In der Kirche, weil die Organistin Christiane Hrasky das Märchen auf der Orgel virtuos zu Klang bringt.  www.christiane-hrasky.de

Die wunderbaren Kompositionen erschuf Henrik Albrecht, ein toller Komponist aus Köln. Hier geht´s zu seiner Website.

Die zeitgemäße Textfassung der Bremer Stadtmusikanten mit kleinen gesellschaftspolitischen Seitenhieben entsprangen der Feder von Jens Wonneberger, einem Dresdner Autor. Hier erfahrt Ihr mehr.

Der Schauspieler Hans-Christoph Michel trägt das ganze stimmgewaltig vor und hat die Lesung mit seiner HamburgerTheaterManufaktur produziert. Auch hierzu gibt es natürlich einen Link.

Ich freue mich sehr, bei dieser Produktion mitmachen zu dürfen, auch wenn das seit einiger Zeit eine Siebentagearbeitswoche bedeutet. Ich denke, die fertige Lesung ist Belohnung genug für unser aller Mühen.

Einen kleinen Vorgeschmack, was die Bilder anbelangt, möchte ich hier schon mal geben. Und alles zusammen, also Orgel, Sprache und Bild erlebt Ihr, wenn Ihr zur Premiere oder einer der weiteren Aufführungen kommt. Und das solltet Ihr ;)















Ich habe mich dieses mal für die etwas aufwendige Technik der Hinterglasmalerei (auf Folie) entschieden. Diese Technik, zumal wenn man sie mit Gouache betreibt, lässt dem Zufall ´ne Menge Raum, was ich sehr reizvoll finde.












 

Und so hängen die kleinen Folien dann an der Wand, bereit zum Scannen.














Ich male die Motive für die einzelnen Szenen monochrom. Die farbige Ausarbeitung und das Compositing erfolgt anschließend mittels digitaler Technik.


















Und das sieht dann so aus. Danach baue ich in jede Szene eine ruhige Kamerafahrt oder Animation ein. Da hat das Auge des Betrachters immer schön was zu tun.

Hier noch ein paar Beispiele.

















Folienmalerei...

















 ... und hier das fertige Bild.



 Ach ja, und keine Angst, es gibt auch buntere Bilder.


Der Postbote, dem die Postbotentasche zu schwer geworden ist.


Der Maurer und der Postbote auf dem Weg nach Bremen.


So viel erst mal. Wir sehen uns dann in der Paul-Gerhardt-Kirche.
Ich freu´ mich drauf.

Montag, 30. Juli 2012

MIt Olga in Italien










 


  
Olga verhalf mir diese Woche zu einem 
willkommenen Kurztripp nach Italien.
Mein Film lief im Wettbewerb auf dem 
42. Giffoni Film Festival, dem wohl größten 
Kinderfilm Festival Europas. Diese kleine Stadt, 
etwas 15 km entfernt von Salerno in den Bergen 
gelegen, überraschte durch ein unglaublich groß 
und schön aufgezogenes Filmfestival, zu dem 
Kinder aus 52 Ländern als Jury eingeladen waren.
Als tägliche Highlight wurden Stars und Sternchen 
über den roten Teppich geschoben, unter anderem 
Nicolas Cage, Jean Reno und Patti Smith. 
Und auch wir Kurzfilmer durften mal über 
dieses edle Gewebe laufen.
Keine schlechte Gesellschaft für ein Schwein wie Olga.

Zur offiziellen Seite des Festivals hier klicken.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Es geht auf Weihnachten zu

















Die Sommersonnewende liegt hinter uns, die Tage werden wieder kürzer. 
Höchste Zeit sich auf die besinnliche Weihnachtszeit vorzubereiten ;) 
Wer noch kein Geschenk für den Gabentisch hat, dem sei dieses kleine 
Büchlein an´s Herz gelegt.
Einen Blick in das Buch auf der Seite des Verlages.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Aus für „Komm essen, Pfannkuchen!“




















Zu wenige Verkäufe veranlassen den Lappan Verlag, mein Buch aus dem Programm zu nehmen. Nächtliche Krisensitzungen im Illustrationsbüro endeten mit dem Beschluss, das Buch mit einem Stützungskauf von 200 Büchern in den Pfannkuchen-Rettungsfond (PRF) aufzunehmen.
Der „Pfannkuchen“ klebte von Anfang an in den Lappanschen Lagerregalen fest. 
Ist das Format zu klein und unauffällig? Das Buch zu wenig beworben? 
Die Geschichte schlecht?
Letzteres glaube ich nicht, dazu bekomme ich viel zu viele begeisterte Rückmeldungen 
von Kindern, Eltern und Lehrern.
Herr Tapsig, plötzlich obdachlos geworden, sucht also ein neues zu Hause! Würde mich freuen, wenn er bei einem anderen Verlag ein Asyl fände.

Freitag, 4. Mai 2012

Max von Meer




















Dieses Jahr wirbt der Pinguin Max von Meer zum zwanzigsten mal für das Moerser Theaterfestival Penguin´s Days. Seit 1993 öffnet das Theaterfestival für junge Menschen einmal im Jahr seine Pforten und erfreut sich seither großer Beliebtheit.
In´s Leben wurde das Festival damals aus eher düsteren Gründen. 
Nach dem Brandanschlag von Solingen am 29. Mai 1993, der einen rechtsextremistischen Hintergrund hatte und bei dem fünf Menschen ums Leben kamen, überlegten sich Vertreter der Stadt Moers, was sie tun können, um dem Rechtsextremismus etwas entgegen zu setzen und um das friedliche Zusammenleben unterschiedlicher Menschen zu fördern. Der damalige nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Schnoor stellte den Städten in NRW für solche Aktivitäten eine D-Mark pro Einwohner zur Verfügung. In Moers entstanden so die Theatertage für Toleranz und ein friedliches Miteinander.
Für mich ist es ein Vergnügen, mit meiner Figur Max von Meer von Anfang an zu diesem wichtigen Anliegen einen Beitrag leisten zu dürfen.
Eine D-Mark pro Einwohner gibt es natürlich schon lange nicht mehr. Und es ist dem Engagement zahlreicher Moerser zu verdanken, dass wir dieses Jahr zum 20. mal die Penguin´s Days eröffnen. Besonderer Dank gilt dabei der Sparkasse am Niederrhein, die seit Beginn als Hauptsponsor auftritt.
Das Festival wird am 11. Juni  um 17.00 Uhr mit dem Stück „Rotkäppchen" (Theater Zitadelle) im Schlosstheater Moers eröffnet und läuft bis zum 24. Juni.
Ich freue mich drauf.

Hier geht es zum Programm der Penguin´s Days.

Sonntag, 15. April 2012

Else leuchtet

Mein alter Hund Else. Neulich fand ich ein Foto,
dass sie in der dargestellten misslichen Lage nach ihrer ersten Operation zeigte.
Sie hätte eine so gute Lampe abgegeben...
Das musste ich in Acryl verewigen.

Mittwoch, 11. Januar 2012

Happy new year












Meine diesjährige Jahresanfangspostkarte sieht so aus.
Die Schildkröte steht bzw. hängt nicht nur für ein langes Leben
und Ausdauer, sondern auch für Glück und Gelassenheit.
So die Deutung in vielen asiatischen Kulturen, die ich gerne als
Neujahrswünsche übernehme.  
Mein Motiv ist einem Holzschnitt des japanischen Künstlers  
Utagawa Hiroshige entliehen. 

Die hängende Schildkröte stellt einen buddhistischen Brauch dar, 
bei dem gefangene Schildkröten, Fische oder auch Vögel gekauft 
werden, um ihnen die Freiheit zurückzugeben.
Jaja, Geld macht frei!

Ich wünsche alles Gute, Gesundheit und Glück im Jahr 2012.  
Und natürlich ausreichend viel Geld!