Montag, 16. Mai 2016

Nominiert für den „Goldenen Spatzen 2016"




















Herr Tapsig darf mal wieder im Wettbewerb bei diesem besonderen Festival teilnehmen.

Besonders, denn der „Goldenen Spatz" ist DAS Kinderfilm-Festival in Deutschland und findet seit 1979. in Erfurt und Gera statt. Herr Tapsig durfte dort 2009 schon im ersten Film dem Pfannkuchen hinterher rennen. Wunderbar, dass er dort nun seinen zweiten Auftritt hat – auf großer Leinwand mit Surround-Ton.

 24. Deutsches Kinder-Medien-Festival GOLDENER SPATZ: Kino-TV-Online
5. bis 11. Juni 2016 in Gera & Erfurt

Mein Film läuft im UCI KINOWELT Gera am 7. Juni um 9.30 Uhr im Wettbewerb 2
und im CineStar Erfurt am 8. Juni um 9.00 Uhr im Wettbewerb 2

Bei der Gelegenheit möchte ich ein paar ältere Entwurfszeichnungen aus der frühen Vorarbeit zeigen.  

Am Anfang steht das Skizzenbuch. Ich brauchte Figuren, die mit verschiedenen Geräuschen verbunden sind, damit Jens Fischer daraus das schöne Schlaflied für den Film komponieren und einspielen konnte.
Ich erinnere mich gerne daran, wie ich im Schwedenurlaub unter einem Baum an einem See (natürlich – in Schweden immer an einem See) die ersten Skizzen gefertigt habe.
































Da wäre z. B. die Kuh Alma. Sie gab es auch schon im ersten Film. 
Hier eröffnet sie den Reigen der Geräusche mit einem lautstarken Furz.




















Oder Dr. Markus, der eigentlich mal wieder seinen Rollstuhl ölen sollte. 






































Häuptlingsdame Grüne Wiese, Virtuosin am Rechen.























Oberkellner Eberhardt an der Glas-Orgel.























Herr Sommer an der Nervensäge, er spielte schon im ersten Film mit. 
Auch hier stibitzt er Äpfel. Dieses mal etwas brachialer und geräuschvoller, 
indem er ganze Äste absägt.
























Schreinermeister Specht, Percussion.
Hämmert leidentschaftlich gern überall Nägel rein.

Schade, dass es ein Film ohne Dialoge geworden ist,
zumindest was die Namen der Protagonisten anbelangt.
Dafür bedarf es aber bei keinem Festival in keinem Land
einer Übersetzung. Der einzige Satz, der wohl keiner Erklärung
bedarf, lautet: „Ruhe. ZumDonnerwetternochinmal!“
Und den hat Bruno Bachem so intoniert, dass dessen Sinn
auch ohne Untertitel in allen Sprachen zu verstehen sein sollte.

























Das Bett von Herrn Tapsig. Etwas sonderbar, aber sehr gemütlich.




































































Ein paar Versuche in Farbe. Anders als beim ersten Tapsig-Film, 
wollte ich diesesmal etwas malerischer an die Bilder herrangehen.




































Die Basisillustration der Charaktäre sehen ziemlich steif und ungelenk aus. 
Aus dieser neutralen Grundhaltung werden die Figuren im Animationsprogramm in Pose gebracht. Dazu bekommen die Figuren ein Knochengerüst, mit dem man sie in fast jede Haltung bringen kann. Das ganze nennt sich Cut-Out Animation. Dazu wurden früher die Figuren aus Papier ausgeschnitten und Bild für Bild ein Stückchen weiterbewegt. 
Das Gleiche passierte bei diesem Film im Computer.



















Das kann man hier sehr schön am Beispie der Kuh Alma sehen.
Das arme Tier musste in Photoshop erst einmal in fast vierzig
Einzelteile filetiert werden.




  









Im Animationsprogramm kommen dann wieder alle Teile zusammen.
















Hier haucht Sonja Schneider, die einen großen Teil der Szenen animiert hat, 
der Figur des Herrn Tapsig leben ein. 

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